AKTUELLES

Kleßheimer Anklöpfler - 12.12.2019

Sie sind mittlerweilen schon ein zur Tradition geworden - die Kleßheimer Anklöpfler.

Auch heute haben sie wieder die Haushalte in Kleßheim und Siezenheim besucht und gesanglich den Menschen die frohe Botschaft von der Geburt Christi angekündigt.

Das Anklöpfeln der Kleßheimer ist echtes und gelebtes Brauchtum, bringt Licht zu den Menschen bei uns, so wie unser Projekt Licht zu den Menschen in Bosnien bringt.

Vielen herzlichen Dank an die 3 Anklöpflergruppen, an die Schülerinnen und Schüler für den Einsatz, danke besonders  an "Chefanklöpfler Franz Gschaider" und die Kollegen Michael Martin und Peter Kiesenhofer für die Unterstützung!

Besonderer Einsatz - 10.12.2019

Eine Idee unseres Direktors wurde am Dienstag vor dem Champions-League-Spiel von Red Bull Salzburg gegen den FC Liverpool ganz im Sinne von "Tua wos" von einer Gruppe SchülerInnen in die Tat umgesetzt.

Bei den hochkarätigen Spielen parken immer wieder Besucher auf dem Gelände unserer Schule und die wurden diesmal dafür um eine Spende für unser Sozialprojekt gebeten.

Das Parkplatzteam hat die Autofahrer dementsprechend nett angesprochen und auch die Rückmeldungen waren, bis auf wenige leidliche Ausnahmen, sehr freundlich.

Danke an das Parkplatzteam für den Einsatz und danke an die Parkplatznutzer für die großzügige Unterstützung!

Eine ganz tolle Aktion, Kleßheimer tuan wos für "Tua wos"! Danke, danke, danke!

Advent am Alten Markt

Vier Tage waren wir mit einem Info- und Verpflegungsstand am Alten Markt vertreten.

Es waren zwar anstrengende, aber sehr nette Tage an denen wir viele Gäste willkommen heißen konnten. Viele von ihnen sind nicht nur wegen Glühwein, Glühmost und unseren süßen Leckereien gekommen, sondern wollten mehr über unser Schulprojekt und die Arbeit von "Bauern helfen Bauern" in Bosnien wissen.

Es gab viele Gespräche mit Besuchern, deren Wurzeln in Bosnien sind, besonders auch mit vielen jungen Menschen. Wir konnten an diesen Tagen neue Kontakte knüpfen und haben dabei viel Bestätigung und Dank für unsere Arbeit (BhB und Tua wos) erfahren und schlussendlich haben wir damit auch die Fachschule Kleßheim präsentiert.

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den Besuch und die großzügige Unterstützung.

 

Ein ganz besonders und großes Danke gilt all denen, die uns diesen Einsatz am Alten Markt ermöglicht haben.

Vielen Dank an unseren Küchenchef Geri und die Fa. Transgourmet für die Glühwein- und Glühmostspende, danke an meine Tochter Julia, dass wir zum Stand gekommen sind, danke an die Mädchen und Lehrerinnen der BHM für die Kekse, an Kerstin für die Schaumrollen, an Dir. Eßl und meine KollegInnen, die mir Freiraum ermöglicht haben und besonders an die "Standteams" an den jeweiligen Tagen.

Besuch "beim Lois" - 8.11.2019

Genau heute vor einem Jahr mussten wir uns von unserem treuen Wegbegleiter Alois Dirnberger am Friedhof von Obertrum für immer verabschieden.

Heute hat eine kleine Abordnung der Kleßheimer das Grab besucht und damit auch den Lois.

Wir haben die Gedenkkerze, die 1 Jahr lang in der Schule bei jeder Feier entzündet wurde und einen besonderen Gedenkstein an das Grab gebracht. Der gravierte Stein in Herzform stammt aus Bosnien und ist ein Symbol für das Herz, das der Lois für unser Projekt und für dieses Land und seine Menschen hatte. Der Stein ist aber auch ein Symbol von allen Kleßheimern für einen Menschen, der uns sehr fehlt.

Ganz im Sinne von Lois haben wir uns anschließend im Braugasthof noch bei einer "guaten Trumerhalben" an viele lustige Erlebnisse mit dem Lois erinnert.

Advent am Alten Markt

"Tua wos" kann und darf sich auch heuer wieder beim "Advent am Alten Markt" präsentieren. Wir bedanken uns ganz herzlich beim "Lionsclub Salzburg Mirabell" für diese Möglichkeit.

Wir hatten im Vorjahr schon so viele nette Gäste, die bei einem Glühwein sich über unser einzigartiges Projekt informieren haben lassen. Wir freuen uns jetzt schon auf die vielen netten Begegnungen und Gespräche bei unserem heurigen Einsatz.

Bitte Termin vormerken, kommen und bei einem Glühwein oder Glühmost Gutes tun!

Danke!!!!

Der Termin steht fest - 23.10.2019

Ein wichtiger Punkt für die nächste Baureise im Jahr 2020 ist geklärt. Wir hoffen, dass sich dabei auch nichts mehr ändert.

 

"mission srebrenica 9" - GEMEINSAM - 2. bis 8. August 2020!!!

 

Wir freuen uns! Bosnien, wir kommen wieder!

Kleßheimball 2019 - 18.10.2019

"Tua wos" verbindet und so haben einige BegleiternInnen der vergangenen Reisen natürlich auch den heurigen Kleßheimball besucht und damit die SchülerInnen, die bei  der "mission srebrenica 8" dabei waren und diesen Ball mitorganisiert haben,  unterstützt. 

v.l.: Teresa Mosleitner, Hans Höllbacher, Julia Auer, Greti Zechner, Bernadette Huber, Maria Gschwandtl

"mission srebrenica 9"

Wie jedes Jahr, haben wir auch heute beim "Tag der offenen Tür" wieder den  Startschuss für die neue Baureise im Jahr 2020 abgeschossen.

Wir wollen und werden das 17. Kleßheimer Haus für eine bedürftige Familie in Bosnien bauen. Wir haben uns dieses Ziel auch heuer wieder gesetzt und wir werden alles tun um dieses Ziel zu erreichen.

 

Wie immer: "GEMEINSAM".

 

Danke für jede Art der Unterstützung!!!

 

Tag der Offenen Tür 2019

Beim heurigen "Tag der offenen Tür" haben wir uns als einzigartiges Projekt und natürlich die letzte Baureise , "mission srebrenica 8", wieder präsentiert.

Wir konnten sehen, dass viele Menschen unsere Gedanken mittragen und von so einem Projekt sehr angetan sind. Es ist für uns eine wohltuende Bestätigung weiter zu machen.

Besonders gefreut haben wir uns, dass uns neben den vielen interessierten Besuchern auch unser Projektgründer Heinz Wagner und Franz Pesjak von "Bauern helfen Bauern" mit ihrem Besuch unterstützt haben.

 

Eine unglaubliche Geschichte

Im Jahr 2014 haben wir bei der 3. Baureise 2 Häuser gebaut. Eines für die Hamida, die leider schon verstorben ist und das 2. Haus für Vahid und Mevlida Mehanovic im weit entlegenen schönen Bergdorf Mala Daljegošta nahe der serbischen Grenze. Vor dem Krieg haben hier 720 Menschen gelebt, jetzt sind es nur mehr etwas über 20 Menschen.

Der Krieg hat hier, so wie in vielen bosnischen Dörfern, alles aus dem Lot gebracht. Die  zahlreichen Ruinen lassen erahnen, dass hier einmal ein Dorf war mit einem richtigen Dorfleben.

Mevlida war als Flüchtling während des Krieges in Österreich und hat mit ihrer Hartnäckigkeit gesorgt, dass ihr schwerstverletzter Mann Vahid nach Linz gebracht wurde, um ärztlich versorgt zu werden. Ohne diese Hilfe hätte er wahrscheinlich wohl nicht überlebt. "Es war eine schwere Zeit", sagt Mevlida, "aber uns wurde in Österreich sehr geholfen, wofür wir sehr dankbar sind."

Die beiden hätten es in weiterer Folge viel leichter haben können,  indem sie in Österreich geblieben wären, aber sie gingen wieder zurück nach Bosnien, in die Heimat.

Der Bau des kleinen Holzhauses bei der "mission srebrenica 3" war für sie der Anfang zu einer neuen Existenz. Bei der Hausübergabe damals hat Mevlida mit einem überwältigenden Optimismus zu uns gesagt: "Ihr werdet sehen, dass in 1 Jahr hier alles anders aussehen wird!"

Und so war es auch. Das Haus wurde erweitert, die zugewachsenen Felder händisch und sehr mühsam wieder aktiviert und bald wurden Beeren angebaut.

Am Ende der heurigen Baureise haben wir, die ganze Gruppe, die beiden wieder besucht. Wir waren fassungslos, was sie hier geschaffen haben. Es steht ein gemauertes Haus am steilen Grundstück, es gibt einen Wirtschaftsraum, es werden Himbeeren, Aroniabeeren und Heidelbeeren angebaut und dies alles zu Säften und Marmeladen verarbeitet. Nächstes Ziel ist, dass die Bio-Zertifizierung nahtlos von der Pflanze bis zum Endprodukt geht.

Was Vahid und Mevlida in 5 Jahren geschaffen haben, ist einfach unglaublich. "Man muss sich ein Ziel setzen und den Weg dahin einfach gehen, bis das Ziel erreicht ist", hat mir Mevlida sinngemäß gesagt. Sie und ihr Mann tun das immer wieder, allergrößte Hochachtung!

Mevlida hat auch eine Frauengruppe gegründet, wo sie gemeinsam etwas auf die Füße stellen wollen. Sie setzt sich sehr stark für die Gleichberechtigung der Frauen ein, was im männerdominierten Bosnien nicht unbedingt ein Thema ist. Ihr nächstes Ziel hat sie auch schon fixiert: Mevlida möchte demnächst in die Türkei reisen, um in den dortigen Flüchtlingslagern den syrischen Frauen Mut zu machen für eine Rückkehr in ihre Heimat. Mevlida weiß nicht, wie das genau gehen soll und wird, aber sie weiß, dass sie das machen will (und ich bin mir sicher,  auch wird).

Eine unglaubliche Geschichte, eine Geschichte von 2 liebenswerten Menschen, die so viel Elan, Optimismus und Ausstrahlung haben. Wir sind dankbar, dass wir durch unser Projekt solche Menschen kennenlernen durften.

"Grenzenlos" - Baureise m8

Es war die 8. Baureise, die wir am So, 21.7. in Richtung Bosnien antreten durften. Grenzenlos war die Freude und die Spannung, besonders bei denen, die das erste Mal mit dabei waren. Leider konnte Greti Zechner nicht mitfahren, ein eingeklemmter Nerv hat sie zum Daheimbleiben gezwungen, aber sie hat uns trotzdem in Gedanken und mit ihren Kommentaren am Blog unterstützt und begleitet.

Unser leider verstorbener treuer Weggefährte Lois Dirnberger war zwar nicht physisch, aber doch in unseren Herzen dabei. Ihm war diese Reise gewidmet und ich bin mir sicher, dass er uns von oben unterstützt hat und gesorgt hat, dass alles bestens verlaufen ist.

Die Anreise war total unkompliziert und staufrei haben wir nach nicht einmal 12 Stunden unser Ziel, die Pansion Misirlije in Srebrenica, erreicht.

Am 1. Tag stand natürlich zur Einstimmung der Besuch der Gedenkstätte und des Friedhofes in Potocari am Programm.

Im Anschluss daran ging es sofort zu unserer Baustelle ganz in der Nähe von Bratunac. Die Baustelle hatte eine wunderbare Lage. Eingebettet zwischen Maisfeldern und dem davorliegenden Grenzfluss Drina gelegen haben wir in dieser Woche das Haus für Nikola und Danka Marilovic , ein junges serbisches Ehepaar, entstehen lassen.

Leider ist es unserer jungen und schwangeren Hausherrin diese Woche gesundheitlich nicht so gut gegangen, aber ihr Mann Nikola hat tatkräftig bei den Arbeiten mitgeholfen.

Die Bauarbeiten sind sehr, sehr schnell vorangegangen. Kein Wunder, denn das Team hat unter Führung von Baustellenpolier Senahid eine großartige Arbeit geleistet. Die Mädchen, Burschen und wir Begleiter haben wirklich ordentlich angepackt und das Haus jeden Tag um ein großes Stück wachsen lassen.

Als Projektleiter kann ich nur den Hut ziehen vor dieser engagierten und äußerst eifrigen Gruppe. Ein großes Danke schon an dieser Stelle!

Da wir eine große Gruppe waren, konnten Heinz und ich uns auch einen Tag Zeit nehmen, um Besuche bei Freunden zu machen. Wir haben dabei auch einige Geschenke übergeben können(z.B. ein Kinderfahrrad vom RC Wals-Siezenheim), die uns von unseren Unterstützern und Gönnern zur Verfügung gestellt wurden.

Neben der schweißtreibenden Arbeit und dem totalen Einsatz der Baugruppe, gab es aber auch viele schöne Momente und Begegnungen. Ob es bei der Arbeit war, in den Pausen oder beim gemeinsamen Essen, die Stimmung war bestens und die gute Laune stets vorhanden.

Was wir in dieser Woche erlebt und gefühlt haben, kann mit Worten und Bildern für diejenigen, die nicht dabei waren, sowieso nur schwer wiedergeben.

Jedenfalls hatten wir am Donnerstag das Haus bereits fertiggestellt (das Bad wird von dem bosnischen Arbeitsteam danach gemacht) und so konnten wir am Freitag den Schlüssel an den Hausherrn (die Frau war ja leider krank) übergeben.

Mit diesem, für beide Seiten sehr emotionalen Moment, ist unsere wunderbare Aufgabe zu Ende gegangen.

Eine wieder wunderbare Baureise liegt hinter uns und es wird eine Zeit lang dauern, dass wir all die Eindrücke verarbeiten können. Diese Woche war Arbeit und Urlaub zugleich. Es war eine Woche "Miteinander", miteinander mit den Menschen in Bosnien, miteinander im Team und ein "Miteinander-Grenzenlos"!

Wir haben das 16. Kleßheimer Haus gebaut, haben eine junge Familie damit unterstützt und freuen uns, wenn wir ihnen damit einen Startschuss für die Zukunft geben konnten.

 

Das grenzenlose Miteinander in Bosnien und auf unserer Welt könnte so einfach sein, wenn wir uns so akzeptieren würden wie wir sind, egal welcher Volksgruppe wir angehören, egal welche Hautfarbe wir haben und egal welcher Religion wir angehören.

 

Bei dieser Baureise haben wir ein Haus aufgebaut, aber in unseren Herzen Mauern gegenüber Fremdem abgebaut. Wir haben etwas gegeben, aber noch viel mehr bekommen!

 

Vielen, vielen Dank an das Team für die Arbeit und die schöne Woche!

 

Dovidenja Bosnia!